Was fördern Brettspiele bei Kindern?

Was fördern Brettspiele bei Kindern?

In einem anderen Artikel schrieben wir bereits darüber, wie Sie Kinder für Brettspiele begeistern können. Heute geht es uns darum, welcher Nutzen dahinter steckt. Je nach gewähltem Genre, fördern Brettspiele verschiedene Fähigkeiten. Auch deshalb spielen wir gern mit dem Nachwuchs an einem Tisch. Folgende Aspekte stechen für uns dabei heraus.

1. Feinmotorische Fähigkeiten

Handelt es sich um noch sehr junge Mitspieler, so haben deren Finger reichlich zu tun. Sie müssen Karten auf der Hand halten, Figuren bewegen und/oder würfeln. Eine Herausforderung für die Feinmotorik, welche sonst größere Gegenstände gewohnt sein dürfte.

2. Zählen & Rechnen

Mathematik spielt oftmals eine Rolle. Sei es beim Bewegen der Figuren auf dem Spielbrett oder um seine Punkte zu addieren. Seltener müssen Brüche oder Prozentsätze verwendet werden. All das hilft, um die rechnerischen Fähigkeiten zu schulen. Insbesondere Brettspiele mit wirtschaftlichem Hintergrund sind hierfür bestens geeignet.

3. Sprache

Beim Lesen, Rätseln und Kommunizieren im Team braucht es eine saubere Aussprache. Kinder profitieren davon, wenn sie viel mit Erwachsenen zusammensitzen. Sie eignen sich deren Wortschatz und teilweise auch Redensart an. Vom Kleinkindalter bis zur Grundschule, helfen Brettspiele deshalb auch beim Verbessern der sprachlichen Fähigkeiten.

4. Schreiben

Vereinzelt braucht es auch Stift und Zettel. Bspw. um den Punktestand zu notieren oder Hinweise zur Lösung eines Rätsels festzuhalten. Es braucht viele Stunden, bis eine gut lesbare Handschrift entsteht. Um diese nicht nur in der Schule zu üben, können ausgesuchte Brettspiele zum Einsatz kommen.

5. Strategie, Logik & Kombinieren

Brettspiele fördern bei Kindern insbesondere diese drei Eigenschaften. Das vorausschauende Denken ist Bestandteil von fast allen Spielregeln. Wer am besten „um die Ecke denkt“, verschafft sich den größten Vorteil. Das Kombinieren von Möglichkeiten, sowie die Logik hinter jeder Strategie, machen den Spieler einzigartig. Es ist immer wieder verblüffend zu sehen, wie anders Kinder denken und welche Taktiken sie entwickeln.

6. Allgemeinwissen

Wissenshungrig wie die Kids nun einmal sind, lassen sich Ratespiele und lehrende Inhalte wunderbar einstreuen. Nicht bei jeder Runde, aber immer mal wieder. Achten Sie darauf, welche Themengebiete Ihr Nachwuchs am meisten interessiert. Darauf können Sie entsprechend aufbauen – auch abseits der Brettspiele.

7. Fantasie / Vorstellungsvermögen

Das Szenario eines Brettspiels setzt nicht selten in einer frei erfundenen Welt an. Wenn Kinder mit dieser in Kontakt kommen, beflügelt dies ihre Fantasie. Je öfter sie damit spielen, desto weiter reichen diese Gedanken. Oftmals beschäftigen Sie sich auch außerhalb der Spielabende damit. Seien es Feen, Goblins, Einhörner, Elfen, Oger oder Zwerge.

Womöglich interessieren sie sich für mehr und verschlingen dazu alle auffindbaren Bücher. Um dann gänzlich in die Fantasiewelten einzutauchen.

 
Kategorien Ratgeber

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