Kinder für Brettspiele animieren

Kinder für Brettspiele animieren

Unsere Kinder wachsen in einem Zeitalter der Reizüberflutung auf. Sie sind stets von Smartphones, Tablet PCs, Laptops und vielem mehr umgeben. Kein Wunder also, wenn sie nur wenig Interesse an einem „öden Brettspiel“ zeigen. Doch dieser Gedanke lässt sich schnell ins Positive wandeln, wenn man weiß wie.

Eltern sind die Vorbilder ihrer Kinder

Wenn Mama und Papa selbst nur die technologischen Errungenschaften nutzen, fühlt sich der Nachwuchs wenig zu Brettspielen animiert. Hier gilt es die Vorbildfunktion zu übernehmen. Am besten schon in ganz jungen Jahren. Bereits vor dem Grundschulalter registrieren Kinder, dass ihre Bezugspersonen viele Brettspiele spielen. Während sie die Regeln vielleicht noch nicht verstehen, merken sie jedoch, wie viel Spaß Karten- und Brettspiele machen.

Das prägt sich in ihrem Gedächtnis ein und steigert fortan das Interesse es selbst zu probieren. Was man sofort merkt, wenn sie neben einem sitzen und nur zu gern mitspielen wollen.

Die sanfte Einführung

Sofern es sich um Kinder von drei bis sechs Jahre handelt, fällt der Einstieg besonders leicht. Alles was mit dem Zählen zu tun hat, animiert unsere Schützlinge. Wie sind Sie an die Brettspiele herangeführt worden? Vermutlich durch „Mensch ärgere dich nicht“ oder mit den berühmten Domino-Steinen.

Manche Brettspiele für Kinder beginnen bereits ab dem dritten Lebensjahr. Es muss sich dabei nicht zwingend um die bekannten Klassiker handeln. Ihre Suche wird belohnt, wenn Sie bemerken, wie sich der Nachwuchs immer mehr für Gesellschaftsspiele interessiert.

Brettspiele für Jugendliche

Wenn Sie den Nachwuchs erst im Jugendalter an die Brettspiele heranführen wollen, braucht es mehr Strategie. Vermutlich sind er oder sie schon sehr von der medialen Welt eingenommen. Langweilige Brettspiele, auch noch mit Mama und Papa, kommen da gar nicht in Frage.

Wer aber um ein paar Ecken denkt, schafft es vielleicht doch. Viele Karten- und Brettspiele gibt es mittlerweile auch als App. Darüber lernt das Kind die Spielregeln kennen und kann zumeist gegen seine Freunde antreten. Von dort aus ist es nicht mehr weit und ein Jugendlicher möchte auch mal die realen Versionen ausprobieren.

Organisieren Sie Spieleabende

Am schönsten ist es, wenn Sie einen Tag in der Woche für Brettspielabende auswählen. Alle wissen Bescheid, keiner nimmt sich etwas anderes vor. Ihre Brettspiel-Sammlung kommt auf den Tisch und nach einer demokratischen Abstimmung, beginnt die erste Partie.

Stellen Sie Getränke und Knabbereien bereit. Ihre Kinder dürfen gern Freunde dazu einladen. Auf diese Weise sollte es Ihnen gelingen, dass sich der Nachwuchs für Brettspiele begeistern kann.

 
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